Berichte

Bericht von Ricarda R. und Lisbeth H. (SJP 2015)

1. August 2015: Eine lange Karawane von Autos schlängelt sich durch das Salzburger Land und über das „Deutsche Eck“. Wo wollen sie hin? „Eh klar!“ - nach Hochfilzen, wo schon ein paar Wanderwege, Schießstände, Schlafsäle und Lagerfeuerplätze eines Bundesheerlagers auf sie warten. Das Sommer-Jüngerschafts-Programm 2015 kann beginnen! Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, erfüllte dieses Wochenende seinen Zweck – wir lernten uns gegenseitig kennen, die perfekte Voraussetzung für zwei unvergessliche Sommerwochen. Wieder zurück in Loig (Salzburg) ging es gleich richtig los! Wir trafen uns jeden Morgen um Punkt acht Uhr, mehr oder weniger verschlafen, nach einer längeren oder kürzeren Anreise (wir waren bei sehr gastfreundlichen Geschwistern untergebracht) in Kleingruppen. Zuvor suchte noch jeder seine Stille Zeit vor dem Herrn. Besonders gewinnbringend war die Möglichkeit in seiner Gruppe eine oder mehrere Andachten zu einem selbstgewählten Thema zu halten und darüber eine Rückmeldung von erfahrenen Männern und Frauen im Herrn zu bekommen.

Mit den 77 Teilnehmern hatten unsere Leiter Christoph B., Christoph H., Andreas L. und andere alle Hände voll zu tun, um unserem Wissensdurst nach Gottes Wort nachzukommen. Mit unermüdlichem Einsatz und tiefer Liebe für uns Junge und „jung Gebliebene“ nahmen sie sich viel Zeit für Fragen und Notlagen unsererseits – was ihre Führung umso annehmbarer und wertvoller machte. Doch nicht nur das, sondern auch ihre Liebe zu unserem Herrn Jesus prägte diese zwei Wochen und motivierte uns in ihre Fußstapfen zu treten.

Um neun Uhr (und ohne eine Sekunde Verspätung) führte uns Christoph H. in der ersten Vortragsstunde durch den Epheserbrief – unsere Kugelschreiber glühten durch unseren Ehrgeiz auch wirklich alles festzuhalten! In den zweiten Vortragsstunden wurden drei weitere Themen behandelt: Esra und Nehemia von Christoph B., die Jünger Jesu von Torsten S., sowie ein „learning by doing“- Bibelstudium von Andreas L. mit gleichzeitiger Nachhilfe in der deutschen Grammatik (für unsere Deutsch-Kroatisch-Übersetzer ein Traum!) – nun glühten auch unsere Schreibblöcke! Gott sei Dank, dass unser Herr Jesus Christus uns mit so hingebungsvollen Schwestern gesegnet hatte, die uns mit allerlei Leckereien stärkten. Nicht selten sah man jemanden mit einer Karotte in der einen Hand und Solettis in der anderen, in ein Gespräch vertieft mit einem Gegenüber, das einen Apfel oder ein Kuchenstück genoss – so konnte auch unser Gehirn mit wertvollen Vitaminen und einer angemessenen Menge Zucker von 8 bis 13 Uhr gut durchhalten. Denn gleich nach den Vorträgen ging es in verschiedensten Wahlfächern weiter.

Die Themen waren: Mission, Nacharbeit/Jüngerschaftsbeziehung, Evangelisation als Lebensstil, Jugendmitarbeit, Gebet, evangelistisches Bibellesen, Gemeinde und Prophetie. Zusätzlich wurde an manchen Nachmittagen ein Workshop mit folgenden Themen angeboten: Die Lehre der römisch-katholischen Kirche, ein Frauen-/ ein Männerworkshop, und „Wir sind Kinder unserer Zeit“. Das Tolle am SJP ist, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Gelernte auch in die Tat umzusetzen, etwa bei diversen Sing-Einsätzen oder beim Verteilen von Büchern und Flyern in einer schönen Gegend im Salzburger Land (wo auch viele Gäste aus arabischen Ländern Urlaub machen) und nach Theaterstücken in der Salzburger Innenstadt, bei denen es zu vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen kam. Außerdem hatte jeder von uns einen Gebetspartner, mit dem wir uns regelmäßig austauschen und füreinander beten konnten. Bei Wanderungen, Schwimm- und Sportnachmittagen hatten wir viel Spaß sowie tiefe Gespräche.

Aufgrund so vieler Möglichkeiten außerhalb des Unterrichts war es gar nicht so leicht die richtige Balance zwischen Zeiten der Ruhe und Zeiten des Aktivseins zu finden - für uns persönlich ein wichtiger Lernprozess. Darum auch hier eine Erinnerung an alle Leser: Aktivität ist nicht gleich Hingabe - in der Ruhe, im Stillsein und im Vertrauen liegt unsere Stärke (siehe Jesaja 30,15; 1. Chronik 16,11). Natürlich, und das ist wohl das Wichtigste, war unser geliebter HERR Jesus mitten unter uns und half uns durch Seinen Geist Seine Ansichten, Ziele und Wünsche zu entdecken, zu verstehen und umzusetzen – alles durch das Lesen Seines wunderbaren Wortes, durch Gemeinschaft im Gebet und eine ehrliche Herzenshaltung.

Alles in allem war es eine intensive, ausgefüllte und wertvoll genützte Zeit, die keiner von uns missen möchte und von der wir vermutlich ein Leben lang profitieren werden. Haben wir dich auf den Geschmack gebracht? Dann frag doch den HERRN, ob es für dich dran ist und melde dich für nächsten Sommer! Du wirst es bestimmt nicht bereuen!

Bericht von Doris Z. (SJP 2014)

Am 25. Juli 2014 trafen sich wieder 70 junge und junggebliebene Christen in den Räumlichkeiten der christlichen Gemeinden Salzburg-Loig um am Sommer-Jüngerschafts-Programm teilzunehmen. Nach einem Einführungsabend, an dem uns der Ablauf des SJP und andere wichtige Informationen mitgeteilt wurden, machten wir uns auf den Weg zu unseren Gastfamilien, die uns alle herzlich aufnahmen und ausgezeichnet beherbergt haben.

Wir starteten gleich sehr abwechslungsreich in die nächsten zwei Wochen: Nach nicht einmal 24 Stunden machte sich fast das gesamte SJP-Team (36 Männer, 32 Frauen und einige SJP-Lehrer plus deren Familienmitglieder) nach Hochfilzen in Tirol auf um das Wochenende in den Bergen zu verbringen. Tom A., Gastgeber und stellvertretender Leiter der Kaserne Hochfilzen, stellte für uns ein tolles Programm zusammen. Nach einer Wanderung durch den dort gelegenen Truppenübungsplatz des Bundesheeres nutzten einige die Gelegenheit sich im Löschwassersee abzukühlen, während es sich andere schon beim Lagerfeuer mit Würstel, Gebäck und Co. gemütlich machten.

Am nächsten Tag fand ein Stationenbetrieb statt: Erkundung des Tragtier-Zentrums, schießen mit einem Kleinkalibergewehr, sowie ein Vortrag von Tom A. über sein Leben und Informationen des Bundesheeres. Das anschließende gemeinsame Mittagessen war der Abschluss des Wochenendes. So hatten wir noch genügend Zeit für die Rückfahrt nach Salzburg und konnten die Versammlung der Gemeinde Loig II besuchen.

Am Montag ging es weiter mit dem Unterricht, der aus verschiedenen Teilen bestand. Jeder Tag begann mit einer Andachtszeit in Frauen- oder Männergruppen von ca. 10 Leuten. Dort konnte jeder im Wechsel eine Andacht halten, ein Missionsland und dessen Anliegen vorstellen und persönliche Gebetsanliegen weitergeben. Außerdem wurde fleißig gesungen und für die genannten Anliegen gebetet. So wurden wir durch die Zeit der Andacht in den Kleingruppen für den vor uns liegenden Tag gestärkt.

Anschließend ging es mit dem Basisunterricht weiter. In der ersten Woche behandelte Christoph B. mit uns das Thema Evangelisation. In dieser Stunde wurde uns Gottes Anliegen nach Matthäus 28,19: „Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern“ immer bewusster, sodass einige von uns das Gehörte gleich in die Tat umsetzten und an mehreren Tagen in die Stadt Salzburg fuhren um zu evangelisieren, Literatur zu verteilen und im persönlichen Gespräch Zeugnis zu geben. In der zweiten Woche fand der Basisunterricht von Günter N. mit dem Titel "Charismatik und Bibel" statt. Günter zeigte uns, was Charismatik biblisch gesehen ist und was es nicht ist.

Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause begann das Hauptstudium des Hebräerbriefes. Andreas L. forderte uns ordentlich heraus diesen Brief genauestens unter die Lupe zu nehmen. Durch verschiedene Methoden, wie zum Beispiel einen Vers grafisch darstellen, den Text mit Fragen bombardieren oder Ermutigungen heraussuchen, beschäftigten wir uns intensiv mit den 13 Kapiteln des Hebräerbriefes. Durch unterstreichen, hervorheben, Pfeile zeichnen und Kommentare hinzufügen bekam der Hebräerbrief im Laufe der Zeit eine sehr farbige Untermalung

Zudem setzten wir uns mit bestimmten Wörtern, die im Brief immer wiederkehren, auseinander und versuchten sie zu definieren beziehungsweise im Kontext zu betrachten. Die Wörter waren: „besser, vorzüglicher, Jesus, Christus, Engel, Hohepriester, Bund, Blut, Opfer“. Das war alles in allem ein sehr tiefgehendes und anspruchsvolles Studium, das zum weiteren Nachdenken über den Hebräerbrief einlud und dazu anregte, andere Bücher der Bibel selbstständig auf die gleiche Art und Weise zu betrachten.

Anschließend teilten wir uns alle in die jeweiligen Wahlfächer, für die wir uns im Zuge der SJP-Anmeldung entschieden haben, auf. In der ersten Woche konnten wir zwischen „Apologetik – ich weiß warum ich glaube“, „Gemeinde“ und „Missionarisch Bibellesen“ wählen. Für die zweite Woche standen „Nacharbeit – Jüngerschaftsbeziehungen“, „Moslems verstehen und begegnen“, „Beziehungen, Mann-Frau“, „Der JugendMitarbeiter: Das Ringen um die Herzen der Jugendlichen“ und „Die Schöpfungsgeschichte (1. Mose 1-3)“ zur Auswahl. Die Zeit in den jeweiligen Wahlfächern war einerseits sehr intensiv aber auf der anderen Seite enorm lehrreich. Je nach Thema waren diese Stunden geprägt von Wissensvermittlung und Theorie, manche Inhalte hingegen waren mehr praxisorientiert.

Die Nachmittage gestalteten sich unterschiedlich: An zwei Tagen in der Woche bekochten uns die Geschwister aus den Gemeinden Loig um uns für den nächsten Programmpunkt, die Workshops, zu stärken. Während die einen die Zeit bis dahin nutzten um an ihren Hausübungen zu arbeiten, ruhten sich andere an einem gemütlichen Platz aus oder gingen in der Umgebung spazieren. Die Workshops am Montag hielt David N. zu den Themen „Prioritäten im Alltag eines Christen“ und „Der Christ am Arbeitsplatz“. Er gab uns praktische, herausfordernde biblische Tipps und Ratschläge um unser Alltagsleben zu überdenken und Gott die oberste Priorität im Leben einzuräumen. Die Donnerstags-Workshops waren etwas anders: Angelika M. zog sich mit den Frauen zurück und behandelte mit uns, wie wir das biblische Frauenbild verstehen, lieben und lehren können. Ebenso trafen sich Christoph P. und Günter N. separat mit den Männern.

Damit Sport und Bewegung auch nicht zu kurz kamen, wurde zweimal pro Woche am Sportplatz in Kleßheim gemeinsames Fußball- und Volleyballspiel, Slacklinen oder einfach Austoben angeboten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese zwei ermutigenden und erfrischenden Wochen beim SJP eine tolle Gelegenheit waren unseren Herrn Jesus Christus wieder ein Stück näher kennenzulernen, im Glauben zu wachsen und für den Alltag gerüstet zu werden. Ich kann jedem empfehlen diese intensive Zeit selbst zu erleben. Sie mag hin und wieder herausfordernd und anstrengend sein, aber mit Gottes Hilfe und einer guten Zeiteinteilung gleichzeitig so ermutigend und wunderbar, dass man die arbeitsaufwändigen Momente mit ganzem Herzen und Freude erleben kann. Wenn du schon einmal daran gedacht hast, am SJP teilzunehmen, dann nutze jetzt die Gelegenheit und melde dich für das SJP 2015 an. Du wirst davon für den Rest deines Lebens profitieren. Denn ganz nach Philipper 4,13: „Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt, Christus“ darfst du Ihm vertrauen, dass Er dich stark macht um für diese Zeit bestens gerüstet zu sein.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die am SJP 2014 mitgewirkt haben, sowohl bei den Vortragenden als auch bei denen, die im Hintergrund geholfen haben – ein großes Dankeschön! Der größte Dank gilt aber unserem Herrn Jesus Christus, der jeden Einzelnen auf eine bestimmte Art und Weise ermutigt und auferbaut hat.

Andrea & Stefan (SJP 2011)

„Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.“ Johannes 15,8

Es ist 6:00 Uhr, mein Wecker klingelt. Völlig erschöpft (aufgrund angestautem Schlafdefizites und Hausübung am Vortag) krieche ich aus dem Bett um meinem HERRN im Gebet und Wort zu begegnen. „Gekampelt und geschneuzt“ und einem leckeren Frühstück im Bauch plus starkem Kaffee schwinge ich mich aufs Fahrrad um nach Loig in die Hermann – Gmeiner – Straße zu fahren….. So oder so ähnlich startet ein typischer Tag eines SJPlers.

Das Sommerjüngerschaftsprogramm durfte 2011 schon das fünfte Mal stattfinden. Heuer nahmen etwa 80 Leute teil. Ziel dieses Programmes ist es Christen ab 16 Jahren im Wachstum zu unterstützen, in der Bibel zu studieren, zu beten, das Evangelium weiterzuerzählen, Gemeinschaft mit den Geschwistern zu haben und gemeinsam zu singen. Zusammengefasst eine super Möglichkeit, um in der Beziehung zu unserem HERRN zu wachsen. Nun ein kurzer Einblick in die zwei super Wochen:

Das Hüttenwochenende
Zum besseren Kennenlernen und Bewegung in der Schöpfung verbrachten wir das erste Wochenende vom SJP auf der Hofpürglhütte in Filzmoos. Nach einem kurzem aber steilen Anstieg erreichten wir die Hütte, die sich eher als ein Doppelhaus manifestierte. Beim abendlichen Lagerfeuer gab Hias Schreder uns einige Worte aus der Schrift weiter. Außerdem gab es verschiedene Angebote zum Wandern im Gebiet rund um die Bischofsmütze, welche zum quatschen, diskutieren, predigen usw. genutzt wurden. Wieder zurück in Loig startete der Unterricht in den Räumlichkeiten der christlichen Gemeinde. Der Vormittag gliederte sich in folgende Bereiche:

Die Andachtszeit
Zu je 10 Personen wurden wir in Gruppen eingeteilt. Abwechselnd durfte jeder von uns seine Gedanken zu einigen Versen weitergeben. Auf die gehaltene Andacht wurde von dem jeweiligen zugeteilten Mitarbeiter Rückmeldung (keine Kritik ;)) gegeben. Am Anfang waren einige von uns noch sehr zurückhaltend, doch durch Gottes Hilfe und die motivierte Stimmung konnte diese Aufgabe super erledigt werden. Diese Zeit wurde auch für Missionsgebet und zum Austausch von persönlichen Gebetsanliegen genutzt.

Der Unterricht:

Bibelstudium
Mit viel Humor und Schmäh wurden wir von Mike Hartl und Armin Zikeli in die Grundlagen des Bibelstudiums eingewiesen. Wir schmissen uns dabei in die Wellen des Buches Jona und versuchten dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Das Bibelstudium war sehr praktisch ausgerichtet, so dass man durch Hausübungen selber viel üben und lernen konnte. Außerdem wurde ich motiviert das Studium zu Hause allein oder in der Gruppe weiterzuführen.

Gebet: Walter Adank führte uns die ersten zwei Tage das Vorrecht und die Wichtigkeit des Gebets vor Augen. Wir erhielten auch einen Einblick in sein Leben als Missionar in Italien und wie der HERR seine Gebete dort bereits erhörte.

Offenbarung
Andreas Lindner lüftete mit uns manches Geheimnis im Buch der Offenbarung. Durch seine Ausführungen bekam ich einen guten Überblick. Was mir dabei besonders gut gefallen hat war, dass Andreas den Unterricht sehr praktisch und auf unser Leben bezogen machte. Er pflegte zu sagen, dass im Buch der Offenbarung zwar einiges unklar, vieles dafür aber klar ist und dass der HERR damit unser Leben jetzt und heute prägen und verändern möchte.

Wahlfächer
Zusätzlich zum Basisunterricht konnte man noch zwei bis drei Wahlfächer aussuchen, wobei alle Themen so interessant waren, dass die Entscheidung nicht leicht war. Die Themen reichten vom Lebensbild Timotheus (Walter Adank), Jüngerschaftsbeziehungen (Christoph Blasl), Gottes Führung (Christoph Hochmuth), Gemeinde (Christoph Blasl), Mission (Andreas Lindner), missionarisch Bibellesen (Christoph Hochmuth), die Eigenschaften Gottes (Martin Loidl), bis hin zu einem evangelistischen Einsatz in St. Pölten (Andreas Lindner). Weiters gab es noch Workshops für Männer und Frauen getrennt. Meine Wahl fiel auf Jüngerschaftsbeziehungen mit Christoph Blasl und den Eigenschaften Gottes, die wir mir Martin Loidl erforschten. Christoph erzählte viel von seinen Erfahrungen, die er bei der Anleitung von Jünggläubigen machen durfte. Wir suchten nach Beispielen in der Schrift und lernten verschiedene Literatur zu diesem Thema kennen. Der Unterricht von Martin Loidl war sehr abwechslungsreich gestaltet. Seine verschiedenen „Unterrichtsformen“ wie Gruppen- und Partnerarbeit, Plakatgestaltung, Diskussionen forderten uns heraus aktiv mitzuarbeiten. Am Ende des Wahlfaches entstanden jedoch mehr Fragen zu diesem Thema, als Antworten, da die Gottes Eigenschaften schier endlos sind. Durch diesen Kurs durfte ich in der Anbetung unseres HERRN wachsen und ihn ein Stück weit besser kennenlernen.

Gemeinschaft
Was diese zwei Wochen noch besonders prägte, war die tolle geschwisterliche Gemeinschaft. Beim gemeinsamen musizieren, sporteln, essen oder bei sonstigen Aktivitäten konnte man sich kennenlernen. Es war wunderbar zu hören, wie Geschwister zum Glauben fanden und was der HERR großartiges in anderen Gemeinden bewirkt. Die Gemeinschaft war zum Teil so super, dass die Hausaufgaben und der Schlaf manchmal zu kurz kamen. Schön war auch, dass man in den zwei Wochen einen Bruder bzw. eine Schwester hatte mit dem/der man sich regelmäßig zum Gebet traf.

Alles in allem waren es zwei sehr intensive Wochen. Jemand sagte: „SJP ist so, als wenn man mit einem Schnapsstamperl vor einem Wasserfall steht.“ Doch da die Organisatoren das wussten, bekam jeder eine Mappe mit sehr vielen Unterlagen, damit man auch nach den zwei Wochen noch viel vom SJP hat.

Nur durch den Einsatz der Lehrer, des Organisationsteams und vieler Mitarbeiter im Hintergrund ist es möglich solch ein Projekt wie SJP auf die Beine zu stellen. Wir sagen deshalb ein großes DANKE!

Willst du in der Beziehung zu deinem HERRN wachsen und hast du zwei Wochen Zeit, um eine super ermutigende Zeit im Kreise deiner Geschwister zu verbringen? Dann kann ich dir sehr empfehlen am nächsten SJP teilzunehmen, weil:

Unser Vater wird dadurch verherrlicht, dass wir viel Frucht bringen und seine Jünger werden.